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Dzi¶ jest 30 kwietnia 2017 roku, imieniny Balladyny, Lilli, Mariana

Über uns Polnische Genealogie Die Entstehung der Wielkopolskie Towarzystwo Genealogiczne „Gniazdo“ Die Aktivität Der Kontakt



Über uns


Polnische Genealogie

Das Jahr 1990 ist für die polnische Genealogie sehr symbolisch gewesen.
Bis dahin durfte man kein Wort über die eigene Herkunft reden, geschweige denn sich dafür interessieren. Die zu dieser Zeit regierende Elite duldete außerdem keine anderen Meinungen.

Nach dem Jahre 1990 wurden jedoch etliche von den verbotenen Gesprächen über den Familienstamm freigegeben. Dies erfolgte stufenweise und ging dann schnell für die vielen Familien, welche sich für die Genealogie interessierten und betroffen waren, dynamisch vorwärts.
Schließlich konnte man die ersten Zeitschriften kaufen und erste Veröffentlichungen erschienen, aus denen man über die aristokratischen Verhältnisse der Vorkriegszeit informiert wurde.

Die zweite regierende Polnische Republik bestand aber nur zu 10% aus Aristokraten. Die restliche Gesellschaft bildeten Bauern, Handwerker, verarmter Adel und die Geistlichkeit (Klerus). Das „einfache Volk“ erhielt keine Nachrichten und Informationen, welches sich schlecht auswirkte. Wichtige Spuren und Beweise Ihrer Herkunft fehlten.


Die Entstehung der Wielkopolskie Towarzystwo Genealogiczne „Gniazdo“

(Großpolnischer Verein für Familienforschung „Nest“)

Nach dem Jahre 1990 erschienen positive, aber leider nur unzureichende, Informationen betreffend verschiedenster Art Nachforschungen für die Genealogie. Bewegungen von Anhängern der Genealogie vergrößerten sich. Es wurden in staatlichen sowie kirchlichen Archiven immer wieder dieselben Menschen gesehen, die auf Informationen und Nachrichten über die eigene Herkunft hofften und warteten. Es alleine zu schaffen war jedoch schwierig.

Es fehlte jener Mensch, der mit großen Worten diese Leute zusammen führen sollte.
Und so kam es, dass Genealogen aus ganz Polen, und auch anderen europäischen Ländern, sich durch das Internet vereinten. Jetzt konnten alle Fragen der Berufsdeutung geklärt und weiter Auskünfte gegeben werden. Großes Ansehen hatten Internet-Foren in denen die Anhänger der Genealogie sich austauschen, Erfahrungen sammeln, beraten, und Urkunden übersetzen konnten.
Sogar Ortsbestimmungen über die Pfarrgemeinden und Ausfindung eine Ortschaft irgendwo auf östlichem Gebiet des früheren Polens waren möglich. Und so entstand die WTG „Gniazdo“ (GVfF „Nest“). Als Initiator dieser Bewegung war der zu Zeit Vorsitzende Wojciech Jêdraszewski.

Das geschah während der kalten Wintermonate des Jahres 2006. Das erste Zusammentreffen hat am 28.10.2006 in Gniezno (Gnesen) stattgefunden (legendärer Wohnsitz der slowenischen Herrscher), einem „Królewska“ Restaurant. Anfangs waren es sechs Teilnehmer. Doch im Laufe der Zeit hat sich diese Verein „Gesellschaft“ vergrößert. Immer mehr Menschen, welche ihre Gedanken und eigene Erfahrungen teilen wollten, kamen hinzu. Man wollte sich öfters mit allen treffen, um über eigene Erfahrungen und Möglichkeiten zu diskutieren, ja sogar um sehenswürdige Dörfer und Städte gemeinsam zu besuchen. Insbesondere aber um alle Erfahrungen die im Patronat der W.T.G „Gniazdo“ gesammelten wurden, zu teilen.
Mit der Zeit jedoch wollten die Mitglieder ihrer Vereinigung einen offizielleren Rahmen geben und somit beschloss man die Registrierung der Gesellschaft in einem Gericht in Poznañ (Posen). Mit der Gründung wurden ein Statut und neue Führungsorgane gewählt. WTG „Gniazdo“ fand am 26.04.2008 im Schloss in Czerniejewo (Schwarzenau) statt. Der Prozess der Registrierung ging schnell und rechtsmächtig vonstatten. Die Mitglieder der WTG „Gniazdo“ waren von ihrem Vorankommen so begeister, dass sie weitere Ziele realisieren wollten.

Zusätzlich, zu dem Kennenlernen der Menschen und das Vertiefen ihre Probleme, besteht die Möglichkeit durch die WTG „Gniazdo“ die Kontakte und die Beziehungen der früheren Ländervorfahren und den polnischen Emigranten aufrecht zu erhalten. Obwohl sie in aller Welt zerstreut sind, haben sie ihre Abstammung und ihre Herkunft nie vergessen. Aufgrund ihrer Wohnorte fern der Heimat hatte sie einen schwierigen Zugang zu den polnischen Archiven. Etliche von Ihnen sind oft Besitzer der schönen genealogischen Wurzeln, von Photoaufnahmen und Familien - Anekdoten. Diese Andenken haben für diese Menschen einen doppelten Wert, einen genealogischen und emotionalen, da es sie mit dem Lande ihre Vorfahren verbindet.


Die Aktivität

Die Tätigkeit der großpolnischen Gesellschaft dieses Gebietes konzentriert sich nicht nur ausschließlich auf monatliche Zusammentreffen, sondern auch auf Gespräche über die Genealogie.

Mitglieder und Sympathisanten beschäftigen sich zusätzlich mit:

  • Erschaffung und Bearbeitung einer Lokalisierung der territorialen, kommunalen und kirchlichen Zugehörigkeit in einer großpolnischen Ortschaft
  • Kopieren der alten Schriften (Elenchusen) aus den Erzbischofssitzen in Gniezno, Lublin, Poznan und Warszawa (Warschau)
  • Bearbeitung der Kleruszählung aus den Erzbischofssitzen in Gniezno, Pelplin und Poznan
  • der Erstellung und Veröffentlichung von Indices der katholischen und evangelischen Eheschließungen in Großpolen in den Jahren 1835 - 1884 (Poznan Project)
  • der Erstellung und Veröffentlichung von Indices der großpolnischen Geistlichkeiten aus dem XVII bis XX Jahrhundert, sowie der Bearbeitung der photografischen Dokumentationen von begrabenen Stellen und Orten
  • der Erstellung und Veröffentlichung von Indices der Verstorbenen die auf dem Friedhof an der Straße Samotna in Poznan bestattet wurden.

Die oben genannten Projekte hatten die Aufgabe, die Mitglieder unserer Familien aufzufinden und festzustellen, was viel Zeit und eine Selbsthingabe forderte. Für die anderen Tätigkeiten unsere Verein „Gesellschaft“, die nicht so zeitraubend waren, kann man anrechnen:

  • Die Verbreitung der Genealogie unter anderen durch Organisierung und Zusammenarbeit mit den erzbischöflichen Archiven „den Tag der Genealogie“ und sogar durch Vermittlungen in Zeitschriften, Radio und Fernsehen,
  • Geschichtliches Interessen zu erregen. Die eigene Region und Stadt durch vielfache Besichtigungen von Museen, herrschaftlichen und bürgerlichen Höfen, sowie Friedhöfen, Kirchen, Kathedralen und Orten wo die slowenische Kultur entstand ist, kennen zu lernen.

Ständig erscheinen neue Einfälle, Gedanken und Ideen. Die Genealogie endet niemals in der eigenen Familie, sondern ist erst der Anfang.


Der Kontakt

Forum

In unserem Forum bieten wir den deutschsprachigen Besuchern die Möglichkeit, ihre Fragen und Diskussionen rund um Genealogie auf Deutsch zu verfassen. Dort bemühen sich die polnischen Benutzer, die der deutschen Sprache mächtig sind, auf Ihre Fragen schnellstmöglich zu antworten oder Hilfestellung bei der Transkription und Übersetzung der Dokumente zu leisten.
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Unsere Internetseite und unsere Diskussionsforen werden hauptsächlich in polnischer Sprache geführt. Dennoch sind die Informationen für jedermann zugänglich.
Wir versuchen jedoch gerne alle ihre Anfragen zu beantworten.

http://wtg-gniazdo.org/forum/viewtopic.php?f=10&t=4532
http://wtg-gniazdo.org/forum/viewtopic.php?f=2&t=2815#p23973

Postanschrift:

Wielkopolskie Towarzystwo Genealogiczne „Gniazdo“
62-200 Gniezno Mnichowo 64 b
Polen

e-mail: zarzad@wtg-gniazdo.org